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Antennen Kriens


Eine holländische Doppelblindstudie hat unlängst signifikant gezeigt, dass UMTS-Signale mit Werten deutlich unterhalb der NISV-Vorsorsgewerte des Bundes bereits nach kürzester Zeit zu Beeinträchtigungen führen (z.B. Schwindel, Taubheitsgefühle).  Alarmiert durch diese Resultate hat auch das BAG reagiert und eine eigene Studie in Auftrag gegeben. Die Vereinigung der Schweizer Ärzte FMH fordert ein Moratorium für UMTS-Antennen. Der Bundesrat hat im Frühjahr 2005 entschieden, das NFP (Nationales Forschungsprogramm) ‘Nichtionisierende Strahlung - Umwelt und Gesundheit’ zu lancieren. Sollten sich die Resultate bestätigen, ist kaum abzuschätzen, welche kurzfristigen oder langfristigen gesundheitlichen Beeinträchtigungen und Folgen UMTS-Belastungen auslösen, die über einen längeren Zeitraum auf Mensch und Tier einwirken. Bevor weitere Ergebnisse vorliegen, scheint es uns deshalb äusserst problematisch, weitere  Baugesuche zu bewilligen.

Das ECOLOG-Institut (www.ecolog-institut.de) kommt aufgrund weltweiter Forschung zum Schluss, dass es auch unterhalb der gesetzlichen Grenzwerte mögliche Gesundheitsrisiken gibt. Die Leistungsflussdichte der hochfrequenten Gesamtexposition sollte in sensiblen Bereichen (Wohngebiete, Schulen usw.) 0,01 Watt/m nicht überschreiten gegenüber heute erlaubten 6 Watt/m.

Die Ergebnisse der REFLEX-Studie (Forschungsprogramm der EU www.verum-foundation.de) haben sogar Veränderungen am Erbgut und Zellbeschädigungen festgestellt.

Im Zusammenhang mit der Naila-Studie (www.handywellen.de/canvas.html?naila.htm&2) haben Ärzte festgestellt, dass Patienten, welche innerhalb eines Kreises von 400 Metern zur Mobilfunkanlage der Stadt Naila wohnen, mehr als doppelt so häufig an Krebs erkranken als weiter entfernt lebende Einwohner der Stadt. Verlässt man sich auf diese Studie, treffen Aussagen wie "die Strahlung ist ja sowieso da, egal wo die Antenne steht", nicht mehr zu.

Eine Studie der Landessanitätsdirektion Salzburg (siehe Grafik unten) zeigt auf, welche Symptome im Abstand zu einer Antennen-Anlage (Basisstation) aufgetreten sind. Auffällig ist, dass die Verbreitung der Symptome im Abstand zur Basisstation laufend abnimmt bzw. verschwindet. Dies zeigt uns auf, dass es sinnvoll ist, die Antennen in genügendem Abstand zu unseren dauernden Aufenthaltsorten, z.B. Wohnorte oder Arbeitsplätze, zu erstellen.

Antennen Gesundheit

Das folgende Beispiel aus der Schweiz zeigt ergänzend zu den Studien mögliche Folgen von Mobilfunkantennen auf: Ein Kalb mit nur einem Auge und defekter Lunge. Ein blindes und eines mit schlechten Augen. 31 Kälber mit grauem Star. Eins mit Blutungen und Husten, eins mit Durchfall und einem zusammengebrochenen Immunsystem, Blutungen und Gelenkproblemen. Vier Totgeburten und Verendete und drei Notschlachtungen - dieser Bauer aus Winterthur hatte grosses Pech. Zufällig? Auf dem Dach seiner Scheune stand eine Mobilfunkantenne der Firma Orange. Orange hat nach diesen Vorkommnissen die Antenne wieder abgebaut. Dies zum ersten Mal in der Geschichte des Schweizer Mobilfunks während eines noch laufenden Vertrages.


Die Sendeleistungen werden in folgende Kategorien eingeteilt:
< 10 W: sehr klein              10 bis 100 Watt: klein
100 bis 1000 Watt: mittel     > 1000 Watt: gross

Zum Vergleich: Die geplante UMTS-Antenne auf dem Swisscom-Gebäude im Unterdorf wäre fast 10'000 Watt stark und würde somit eine der stärksten der ganzen Innerschweiz.

Die Schweizer Grenzwerte gehören im internationalen Vergleich zu den am lockersten geregelten. Sie schützen den Körper vor Erwärmung, nicht jedoch vor biologischen Risiken. Sie liegen in der Schweiz in Aussenräumen bei 60 V/m (Innenräume 6 V/m). Zum Vergleich: In Frankreich oder Deutschland liegen sie bei 58 V/m, in Polen bei 6 V/m, in Italien, Luxemburg, Belgien und Russland bei 3 V/m, das Europäische Parlament schlägt 1 V/m vor, in der Toscana liegen die Grenzwerte bei 0.5 V/m, im österreichischen Bundesland Salzburg betragen die Grenzwerte sogar nur 0.06 V/m, also 1000 mal weniger als in der Schweiz! 

 
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